Schnitzeljagd

Digitaler Jugenddienst mal ganz anders: mit Geschwistern, Eltern und Freunden

Jugenddienst in Zeiten von Corona immer nur vor dem Computer oder Handy?!

Bei uns nicht, denn das haben die Junghelfer ja schließlich schon die ganz Woche über in der Schule!

Ein sehr erfolgreicher und gut besuchter Jugenddienst trotz Corona war unsere Schnitzeljagd in Montabaur.

Das Szenario war wie folgt: Toadwart (der Erzfeind der Jugendgruppe) hat die Schatzkiste mit den ganzen Süßigkeiten der Jugendgruppe geklaut, um mit seiner Freundin eine Valentinstags Wanderung zu machen und sie damit zu überraschen. Dabei hat er allerdings einen fatalen Fehler gemacht und seine Pläne für die Wanderung im Ortsverband verloren. Diese konnten zum Vorteil der Jugendgruppe von den Betreuern gefunden werden. Damit der Schatz der THW Jugend Montabaur wieder in die richtigen Hände gelangen konnte, brauchten die Betreuer die Unterstützung der Junghelfer und deren Familien.

In einer Startkiste am Ortsverband waren alle erforderlichen Unterlagen für die Schnitzeljagd deponiert. Mit einem kleinen Rätsel ließ sich die verschlossene Kiste öffnen und schon konnte die Jagd nach Toadwarts Versteck losgehen.

Anhand von Bildern verschiedener Orte in Montabaur sollten die Junghelfer in THW Jugend Uniform, gemeinsam mit ihren Familien, auf die Jagd nach dem Schatz gehen. Die meisten Bildausschnitte waren kein Problem und konnten schnell erkannt und besucht werden. Am gesuchten Platz angekommen gab es eine weitere  Frage, die es zu lösen galt. Beispielsweise mussten Treppenstufen bzw. Parkplätze gezählt werden oder es galt Himmelsrichtungen herauszufinden. Einige Kids ließen es sich nicht nehmen, die entsprechenden Bilder nachzustellen und uns so zu zeigen, dass sie alle Stationen finden konnten. Mit einem Kartenausschnitt und verschlüsselten Hinweisen auf der Rückseite des Bildes war es auch Familien aus umliegenden Dörfern möglich, die Orte zu finden.

Ob bei Eiseskälte oder strahlendem Sonnenschein hatten die Junghelfer, Geschwister, Eltern und sogar Freunde viel Spaß bei der Schnitzeljagd. Am Ende konnten sich alle Teilnehmer aus der gefundenen Schatzkiste ein kleines Geschenk nehmen und sich ins Logbuch eintragen.

Ein großer Erfolg, denn unsere Junghelfer konnten Toadwart besiegen, lernten Montabaur kennen, übten das Karten lesen, arbeiteten mit Rätseln und Verschlüsselten Nachrichten, machten eine tolle Öffentlichkeitsarbeit in der Stadt und hatten einen erlebnisreichen Tag mit ihrer Familie. Damit alles nach aktuellen Corona Vorschriften lief und jeder Junghelfer die Möglichkeit hatte die Schnitzeljagd zu machen, gab es einen Zeitraum von 2 Wochen, in der sowohl die Startkiste als auch die Schatzkiste befestigt waren. So konnte sich jede Familie einen passenden Zeitpunkt raussuchen und es kam zu keinen Ansammlungen.

Und wer weiß – vielleicht überlegen sich die Betreuer ja bald noch einmal einen ähnlichen Jugenddienst?! Seid gespannt!