Adventschallenge HERPSL

Yeah, 2. Platz bei der Adventschallenge des Landesverbandes HeRpSl

Der Advent ist bekanntlich eine schöne Zeit, in der sich alle auf Weihnachten freuen und somit auch auf die bevorstehenden letzten Dienste des Jahres. Da dies in diesem Jahr, aufgrund von Corona, anders als üblich, digital stattfand, hat sich die Landesjugend HERPSEL eine Adventschallenge ausgedacht. Bei dieser Adventschallenge konnte jede Jugendgruppe aus dem Landesverband mitmachen. Der Hauptpreis, den man als Jugendgruppe gewinnen konnte, war ein Wochenende in einer Jugendherberge für die ganze Jugendgruppe.

Auch wir, die Gummibärenbande, haben an dieser Challenge teilgenommen. Es gab insgesamt sechs kleine Challenges, die es, innerhalb einiger Tage von zu Hause aus, zu lösen galt. Für jede einzelne Aufgabe hatte man einige Tage Zeit und konnte sie im Ruhe lösen. Das Ganze fand innerhalb eines Szenarios statt. Bei diesem Szenario ging es darum, dass die Bergungsgruppe einen Einsatz hatte und die Jugendgruppe um Unterstützung, von Zuhause aus, bat, da sie nicht genug Leute waren. Wo der Einsatz stattfand und was genau passiert war, ergab sich nach und nach mit den einzelnen Aufgaben.

Wie unsere Jugendgruppe zu Beginn der ersten Aufgabe erfuhr, ging es darum bei einem Einsatz zu unterstützen. In dem Waldstück, in dem Weihnachtsbäume angepflanzt werden, wurde der Zufahrtsweg versperrt. Damit Weihnachten auch mit einem Weihnachtsbaum gefeiert werden konnte, musste die Jugendgruppe den Einsatz unterstützen. Dafür mussten sie zuerst überprüfen, ob der GKW einsatzbereit war. Dazu erhielten wir ein Vorher- und ein Nachher-Foto des GKWs inklusive Fahrzeughalle und mussten ihn genau kontrollieren.
Nachdem diese erste Aufgabe bewältigt war, und der GKW für den nächsten Einsatz bereit war, musste noch der genaue Einsatzort bestimmt werden. Von der Einsatzleitung kam nur eine Karte und eine Wegbeschreibung, also galt es den Einsatzort mit dem gelernten Wissen in Kartenkunde ausfindig zu machen. Dazu gab es zwei kleine Rätsel und eins der beiden verriet den Ort des Geschehens. Nachdem die Koordinaten entschlüsselt waren, konnten sie an den Fahrer weitergegeben werden und die Einsatzmannschaft konnte mit dem GKW los fahren.
In der dritten Challenge wurde dann der Einsatzort erreicht und ein Waldarbeiter redete in einer fremden Sprache. Nachdem keine der gewöhnlichen Fremdsprachen zu einer erfolgreichen Konversation führte, schrieb der Waldarbeiter etwas auf. Diese Notiz wurde der Jugendgruppe zum Entschlüsseln zugesandt. Nachdem diese übersetzt war, wurden die Anweisungen eifrig befolgt und es wurde Weihnachtsschmuck gebastelt und ein Foto, mit einer Packung Nudeln, gemacht. Diese Sprachbarriere konnte die Jugendgruppe somit auch erfolgreich überwinden. Doch das war noch nicht das Einsatzende und die Jugendgruppe konnte auch in den noch folgenden drei Challenges unterstützen.

In der darauf folgenden, vierten Challenge, erhielt die Jugendgruppe den Auftrag aus den vorher besorgten Nudeln ein anschauliches Brückenmodell zu bauen. Dies war dazu da, der Bergungsgruppe vor Ort zu helfen, eine Ersatzbrücke über den Fluss, welcher zur Weihnachtsbaum-Plantage führt, zu bauen, da die alte Brücke eingestürzt ist. Die gebauten Modelle wurden dann an die Bergungsgruppe geschickt, die dann anhand des Musters die ideale Brücke bauen konnten. Im Anschluss stellt sich heraus, dass in dem vorliegenden Gebäude auch Menschen eingeschlossen sind, die gerettet werde müssen. Damit die Bergungsgruppe dies bewerkstelligen konnte musste auch hier die Jugendgruppe helfen. Diesmal hatte sie eine beratende Funktion. Es galt herauszufinden, welches der drei Hilfsmittel am besten zur Rettung der Personen geeignet ist. Jedoch wurden die Hilfsmittel von Nahem fotografiert und es musste erst einmal geklärt werden um welche Hilfsmittel es sich handelte. Nachdem auch diese Aufgabe erledigt wurde folgte nur noch die letzte Challenge.
Zu guter Letzt mussten noch Schwungautos mit Hilfe eines Bausatzes gebaut werden, um durch den vorhandenen, schmalen Tunnel zu kommen. Diese konnten individuell gestaltet werden.
Nachdem alle sechs Challenges erfüllt waren, war der Einsatz, bei dem die Jugendgruppe tatkräftig unterstützt hatte, und die Adventszeit vorbei.

In den darauf folgenden Wochen hat die Landesjugend die Aufgaben ausgewertet und den Sieger bekannt gegeben.
Da drei Jugendgruppen den gleichen Punktestand hatten wurden drei Hauptgewinne unter den drei Jugendgruppen ausgelost.
Unsere Jugendgruppe war eine dieser drei Jugendgruppen und hat eine Übernachtung in einer Jugendherberge gewonnen.
Wir freuen uns darauf diesen Gewinn sobald wie möglich einzulösen.
Danke für all die tollen Lösungen. Es hat wirklich Spaß gemacht.